Rote Karten sind im Fußball allgemein bekannt. Nun werden sie der Stadt gezeigt.

 

Wir wollen nicht, dass das Bürgerspitalareal zur jahrelang ungenutzten und unansehnlichen Lücke und mit Bauzaun abgesperrt im Stadtbild wird, wie einst das Forum in der Bahnhofstraße,“ begründet Achim Hüttner, Vorsitzender der IG Menschengerechten Stadt, die Aktion “Rote Karte“.

 

Deshalb wurden am Samstag, dort wo Relikte einer keltischen Besiedlung gefunden wurden, zwei Tonreliefs, gestaltet von Achim Hüttner und Heini Hohl an der Stelle der keltischen Ausgrabungen rote Karten aufgestellt, Am Bauzaun angebrachte Plakate informieren über die Situation.

 

Viele Städte und Gemeinden haben die Klimazeichen der Zeit erkannt und versuchen verstärkt, grüne Oasen im Stadtzentrum zu schaffen . Wann, wenn nicht jetzt, bietet sich auch in Amberg die Gelegenheit dazu? Deshalb zeigt die IG Menschengerechte Stadt den hiesigen Verantwortlichen die Rote Karte und erteilt dem Investor Platzverweis. Sein geplantes monströses Bauwerk trägt ausschließlich zur

weiteren Flächenversiegelung bei.

 

Das Areal ist noch immer Eigentum der Stadt.

Damit hat sie auch die Verpflichtung, es zu pflegen und nicht zum wilden Autoparkplatz verkommen zu lassen. Jetzt, da die Außenarbeiten an der Wirtschaftsschule so gut wie beendet sind, könnte mit relativ geringem Aufwand eine Grünanlage auf dem Spitalgelände entstehen (siehe Fotomontage). Nicht zu- letzt als Ausgleichsfläche für den zugepflasterten und zugeschotterten Schulhof nebenan.

 

Das einstmals von König Ludwig dem Bayern gestiftete Areal wäre für die Bürgerinnen und Bürgern frei zugänglich – zumindest vorübergehend, bis der Stadtrat sich auf eine umwelt- und bürgerfreundlichere Variante verständigt hat.

 

Diese Flyer nach einer Idee von unserem Vorsitzenden Achim Hüttner
und designt von Büro Wilhelm mögen zu einer neuen Sicht
wie man Amberg begehen kann anregen

 

Vier Sitze für Die Liste Amberg

Von 0 auf 11 Prozent

Amberg. Gleich mit vier Sitzen ist Die Liste Amberg künftig im Stadtrat vertreten. Dass die überparteiliche Gruppierung bei der Kommunalwahl auf Anhieb über 11 Prozent der Wähler/innenstimmen bekommen hat, ist ein großartiger Erfolg – auch für die IG Menschengerechte Stadt, die die Liste von Anfang an unterstützt hat.   Gewählt wurden:

 

Prof,´, Martin Frey (OTH), 5513 Stimmen.

Brigitte Netta (Kindergartenleiterin), 9297 Stimmen.

Dr. Rudolf Scharl (Urologe), 4973 Stimmen.

Hannelore Zapf (Gewerkschaftsangestellte), 3.877 Stimmen.

 

(Photos Copyright :  Marcus Rebmann)

Die IG gratuliert allen Mitgliedern, die neu oder wieder in den Stadtrat gewählt worden sind



DIE IG menschengerechte Stadt  unterstützt  die  DLA  ,

damit diese zur Stadtratswahl zugelassen wurde  brauchten sie mindestens

215 Stimmen, 

 

Erreicht wurden über 340 Stimmen  Danke !

 

 

 Unsere Teilnahme an „ Das gute Beispiel 2019 ( Bayern 2)

 

  1. In einem Satz: Worum geht es in Ihrem Projekt?

Einsatz für die Erhaltung der historischen Altstadt Ambergs seit 30 Jahren

  1. Bitte beschreiben Sie Ihr Projekt nun ausführlicher. Wann und warum ist es entstanden? Worum geht es konkret? Was möchten Sie erreichen?

Wir, die Interessengemeinschaft menschengerechte Stadt aus Amberg in der Oberpfalz setzen uns nachhaltig dafür ein, dass der mittelalterlich - barocke Charme unserer Altstadt erhalten bleibt und nicht durch störende Baumassnahmen verschandelt wird, damit Gäste und Einheimische sich gleicher massen wohl fühlen Auch möchten wir den Autoverkehr in der Altstadt soweit wie möglich reduzieren.

Durch unseren Einsatz sind schon einige Bau- und Natursünden verhindert worden. Durch uns ist die Schiffgasse direkt an der Vils zu einer neuen autofreien Flaniermeile geworden oder die Fällung der alten Kastanie vor der St. Martinskirche wurde verhindert. Ein schönes Besipiel ist auch der Erholung bringende Maltesergarten, wo ohne unser Handeln ein mehrstöckiges Parkhaus stehen würde.

Aktuell wehren wir uns durch Infostände und Aufklärungsarbeiten gegen ein überdimensioniertes Einkaufszentrum mit monströser Tiefgarageneinfahrt im Herzen der Altstadt auf einem Grund, der auf eine Stiftung von Kaiser Ludwig des Bayern vor ca 700 Jahren zurückgeht und bis zuletzt sozialen Zwecken gedient hat (Altenheim).

  1. Inwiefern ist Ihr Projekt ein gutes Beispiel für eine lebenswerte Gesellschaft?

Die Amberger Innenstadt , das sogeannnte Ei mit vielen denkmalgeschützten Objekten soll eine Wohlfühloase bleiben, um der Hektik des Alltags entfliehen zu können um den Menschen hier einen liebens- und lebenswerten Aufenthalt zu bieten

  1. Wie ist Ihr Projekt organisiert? (Ehrenamt, Verein, Start-up etc.) Wie viele Personen engagieren sich bzw. arbeiten mit?

Wir sind ein eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein mit mittlerweile 107 Mitgliedern (Stand Februar 2019) gegründet 1987.

  1. Beschreiben Sie bitte Ihr Geschäftsmodell. Wie finanziert sich das Projekt? Wird es finanziell gefördert?

Unser Verein wird ausschliesslich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden gefördert

  1. Falls Sie bei „Gutes Beispiel“ ein Preisgeld gewinnen: Wofür möchten Sie das Geld verwenden?

Wir werden das Geld zur Verhinderung Denkmal- und Umweltschutz widersprechender Massnahmen verwenden.

 

 

WEGEN CORONA VIRUS ABGESAGT UND
AUF UNBESTIMMTE ZEIT VERSCHOBEN
WIR BEDAUERN DAS ZUTIEFST UND HOFFEN ALLE
GESUND DURCH DIESE ZEIT ZU KOMMEN 
 
 
DAS ERSTE AMBERGER UMWELTKONZERT
 
 

 Für  Anmeldung zu FB Veranstaltungshinweis  klick rein

 
 
 
 

 

Am 18. Mai feiert die Amberger Fussgängerzone

ihr 45. Jähriges Bestehen. Nach  Hanau die 2. Stadt in

Deutschland, die diesen mutigen Schritt  wagte.

 

 Wir von der IG hoffen, dass noch mehr verkehrsberuhigte Areale

in unserer schönen Altstadt dazu kommen und ein Umdenken

auch bei  so manchen Gewerbetreibenden stattfindet und die Erkenntnis

Raum greift, dass gerade mit dem Fußgänger und nicht mit dem Autofahrer

mehr Unsatz gemacht wird, soweit die Angebote und der Service stimmen.

Es heisst ja auch GEHEN Sie und nicht fahren Sie mit der Zeit !

 

Dankenwerterweise wurden uns die nachfolgenden Bilder  aus der Amberge Zeitung

zu den Vorbereitungen und der Eröffnung zur Verfügung gestellt , die  1974  erschienen sind

 

 

 


 

FRIDAY FOR FUTURE !

FB-VIDEO

Ein mutiges Zeichen für die Umwelt zu setzen und sich nicht unterkriegen zu lassen
verdient uns Aller Respekt! Die Schülerdemo auf dem "Multifunktionsplatz" am
Freitag 8. Februar war ein sichtbares Zeichen sein, dass junge Menschen in
die Zukunft -ihre Zukunft- schauenmund hier auch für unsere Umwelt tätig werden !

Wir von der IG menschengerechte Stadt sind begeistert von dem Engagement der
Schülerinnen und Studentinnen, die sich der Demonstration „Friday for Future“
angeschlossen oder sich darin engagiert haben.

Ab sofort bieten wir für alle diese Studierenden und Schüler*Innen
eine Mitgliedschaft bei uns für 12 € statt 24 € im Jahr an.
Das Angebot gilt bis zur Exmatrikulation bzw Ende der Schulzeit.

Bitte meldet euch bei Interesse beim Vorstand Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Ansprechpartner: Stefan Reuther, Kassenwart)