So ein oder etwas größerer fast autonom fahrender E Bus könnte doch auch in Amberg

durch die Altstadt fahren. oder nicht ?

 

Drei Mitglieder  waren im Auftrag der IG menschengerechte Stadt und des Stadtmarketing

Vereins in Bad Birnbach umsich  das anzusehen. Mit bis zu 10 kmh geht es angenehm voran.

 

Die Türen sind sehr breit und man hat eine gute Rundumsicht. Das Gefährt ist GPS - gesteuert.

Unsere Meinung: eine tolle Sache und das könnte den Parksuchverkehr ziemlich einschränken.

 

Z.B. Start bei der Tiefgarage an der Bahnhofstraße und dann durch die Fussgängerzone

bis zum Malteser und zurück mit entsprechenden Zwischenstationen.

 

 


ERSTMALS SELBSTFAHRENDE BUSSE

Welche Vorschläge zur Bebauung des Bürgerspitalareals außer dem Wettbewerbssieger gab es noch? Diese Frage wurde während des gesamten Entscheidungsprozesses, den die Stadt im Geheimen und hinter verschlossenen Türen vollzog, häufig gestellt. Die Antwort kommt jetzt. In der Spitalkirche sind die drei anderen Wettbewerbsarbeiten ausgestellt - zu besichtigen dienstags von 11 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17 Uhr.

Ein Vergleich lohnt sich, auch wenn es an der Tatsache, dass Ten Brinke das Grundstück gekauft hat und mit seinem Klotz bebauen wird, nichts ändert. Das Amberger Architekturbüro Bauart allerdings, das als zweiter Sieger aus dem Wettbewerb hervorging, hätte eine wesentlich passendere Bebauung vorgesehen: Mehr Freiflächen und Wege auf dem Gelände und vor allem mehr Wohnraum. Allen Entwürfen gemeinsam ist - leider - die Tiefgarageneinfahrt in der Bahnhofstraße. (al/Fotos: ws)

Entwurf des Amberger Architekturbüros Bauart

Entwurf Stadtbau

Entwurf des Amberger Hoteliers Gerald Stelzer

   

   KLIMASCHUTZ in AMBERG

 

Hitzerekorde, Trockenheit

ein Unbehagen macht sich breit.

Wenn Gletscher schmelzen, Wälder brennen,

kann man nicht einfach weiter pennen.

 

Die Jugend macht sich lautstark Sorgen

gehört doch ihr die Welt von morgen.

In München hat man's auch bemerkt,

das Schwarze wird grün eingefärbt.

 

Ambergs oberster Klimaschützer

erwirbt einen Elektroflitzer.

Um Radwege ist man jetzt bemüht,

was man doch bisher stets vermied.

 

lm Stadtrat haben auch die Roten

beim Thema Klima schlechte Noten.

Bürgerspital und Storgfassade

des Niederländers Tiefgarage,

 

die Einfahrt in der Bahnhofstraß’

auf die Genossen war Verlass.

Nun hat der Jetstream sich gedreht,

zum Umdenken ist's nie zu spät.

 

Für's Klima schlecht ist mehr Verkehr,

Geschäfte bleiben trotzdem leer.

Was vorgestern noch richtig war,

stellt sich heut als Fehler dar.

 

Doch wenn aus Fehlern man nicht lernt,

hat man vom Bürger sich entfernt.

Neue Konzepte braucht die Stadt,

gefordert ist nun auch der Rat.

 

So unbequem die Wahrheit ist,

uns bleibt nur eine Galgenfrist.

 

Hans Märten (2. Vorsitzender IG )

(Foto; Norbert Scharf, )

 

ACHTUNG UNTERSCHRIFTENLISTE LIEGT BIS 12. FEBRUAR IN DER
BUCHHANDLUNG MAYR AM SCHRANNENPÖATZ AUS!

Ein besonderes Anliegen im Interesse Aller, die die freie Aussicht auf unsere Stadt

erhalten wissen möchten, Wir unterstützen gerne den Verein Freunde des Mariahilfberg

und veröffentlichen hier zur Kenntnisnahme  deren Stellung zum Bauvorhaben

 

Stellungnahme zum Bebauungsplan " Am Südhang"

Wir befürworten den neuene Bebauungsplanentwurf " Am Südhang " der mit der

Festsetzung der Bestandsfirsthöhen für die Zukunft die Aussicht  von der Berg-

auffahrt und vom Fußweg an der Bergauffahrt sichert.

Der Stadtrat Amberg hat den Bebauungsplanentwurf vom 10.10. 2018 mit  der

jetzigen Höhenbegrenzung der Bestandsdächer einstimmig beschlossen

 

 ABER ! im Zeitungsbericht zur Stadtratssitzung sagte Baureferent Markus Kühne,

man werde einen guten Kompromiss suchen, der alle zufrieden stellt.

Das bedeutet im Klartext, dass Haus Nr. 10, 8, und 6 mindestens 1,20 m höher

bauen müssen um eine bewohnbare WOhnraumhöhe zu bekommen.

Daher stellen wir den  Antrag die Festsetzungen unter Punkt 5 zu ergänzen.

1. Dachform nur Walmdächer, keine Abwandlung als Krüppelwalmdach oder Mansarddach

2. Wie im alten Bebauungsplan keine Dachgauben zulässig

3. Maximale Firsthöhen bleiben die jetzigen Bestandshöhen

4. Die Festsetzungen 12 -3 dienen der Freihaltung der Aussicht

   eine Befreiung von diesen ist nicht möglich

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Hier ein Zeitungsartikel. um was es geht (bitte anklicken)


 

Wir ersuchen um den Erhalt der Aussicht von der Bergauffahrt für die Amberger Bürger, Touristen

und zukünftigen Generationen:

Zusammenfassung:

Die Häuser Nr. 10 und 8 und 6 wurden Mitte 1960 gebaut.

Diese Häuser entlang des Fußwegs durften damals nicht höher gebaut werden, um die Aussicht zu

erhalten.

Das Grundstück mit diesem wunderbaren Panoramablick (Parkwiese und Fußweg) gehört der Stadt

und damit allen Bürgern. Deshalb hat die Stadt die Verpflichtung für den Erhalt der Aussicht zu sorgen

Der rechtskräftige Bebauungsplan mit dem dazugehörigen Grünordungsplan hatte als oberstes Ziel

den Sichterhalt vom Fußweg und Aussichtspunkt. Hierfür wurde sogar zur Verbesserung der Aussicht

das Gelände hinter diesen Häusern angeschüttet.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind zusätzlich für diese Häuser Walmdächer, mit "W" bezeichnet,

festgesetzt worden.

Wenn die Stadt trotzdem Satteldächer genehmigen würde, werden die Dächer von 100 % auf 220%

größer und die Dachhöhen werden von 2,10 m auf mehr als 3,90 m erhöht.

(s. Foto in Beschlussvorlage d. Bauamts: Anl. 5 Ausblick v. Fußweg aus n. Umbau d. Wohngebäudes Nr. 10)

Die Häuser Nr. 6 und 8 wurden nach den genehmigten Höhen im Bauantrag gebaut,

das Haus Nr. 10 steht offensichtlich 1/2 Stockwerk höher als der genehmigte Bauantrag

(S. Stellungnahmen der Stadtverwaltung zur frühzeitigen Auslegung in den Bauausschussunterlagen vom

10.L0.2018, Anlage 4).

Das kann man auch daran erkennen, dass die Hofeinfahrten von Haus Nr. 6 und 8 nur ca. 2,20 m hoch

sind, die Hofeinfahrt von Haus Nr. 10 aber 3,45 m hoch ist, das sind L,25 m mehr als die anderen

Hofeinfahrten und das ist ein 1/2 Stockwerk!

Das Bauvorhaben Haus Nr. 10 wurde offensichtlich abweichend von den genehmigten Bauunterlagen

errichtet, es handelt sich deshalb offensichtlich um einen Schwarzbau. Daneben sollen noch viele

andere Bauvorschriften missachtet werden.

Wenn dieses Haus damals schon L/2 Stockwerk höher gebaut wurde als genehmigt, müssen die Höhen

wenigstens jetzt am Bestand festgesetzt werden, damit keine weitere Erhöhung für die Zukunft möglich

ist. Man kann einen Schwarzbau nicht nochmal erhöhen, damit wird ein Unrecht mit dem nächsten

Unrecht getoppt.

Das Baureferat, vertreten durch Herrn Kühne, und unser Oberbürgermeister Michael Cherny

haben das öffentliche lnteresse der Bürger voll berücksichtigt und einen sehr gut erarbeiteten

Bebauungsplanentwurf vorgelegt, um die Aussicht für die Zukunft zu erhalten.

Der Stadtrat ist verpflichtet, für eine gute Entscheidung die rechtlichen Grundlagen zu würdigen und,

da es sich offensichtlich um ein schwarz errichtetes Gebäude in einer nicht genehmigten Höhe handelt,

diese Ausgangsbasis zu berücksichtigen.

Deshalb soll der Stadtrat vehement für die Interessen der Bürger eintreten und nicht für das lnteresse

eines Eigentümers, der trotz aller Einwände, eine Luxuswohnung bauen will und damit der

Allgemeinheit für immer Schaden zufügt.

Es geht jetzt darum: Wenn dieser fragliche Bau genehmigt würde, dann würde in dieser Angelegenheit

in Amberg das Recht und Gesetz nicht mehr geachtet werden!

Amberg, Oktober 2018 Freunde zum Erhalt des Ausblicks vom Mariahilfberg

 


Dipl. Ing. Reinhold Roedig  Stadtbaurat a.D.

12. Mai 2018

 

Offener Brief an Oberbürgermeister und Stadtrat der Stadt Amberg

zu dem Bauvorhaben Am Südhang 10

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Von besorgten Bürgern wurde ich über das Bauvorhaben informiert. welches den freien Blick vom

Aussichtspunkt an der Bergauffahrt zu beeinträchtigen droht. Ich war von 1980 bis 1989

Baureferent der Stadt Amberg und habe 1984 den Bebauungsplan ,,Am Südhang" unterschrieben,

nach dem dieses Vorhaben zu beurteilen ist. Ich sehe mich aufgrund dieser Verantwortung in einer

Pflicht zur Stellungnahme.

 

Der Bauherr beabsichtigt die Errichtung einer Wohnung in dem bisher als Walmdach nicht

ausgebauten Dachgeschoss und müsste dazu den First um 2 Meter anheben, wodurch der Blick auf

die Stadt von dem im Bebauungsplan eingetragenen Aussichtspunkt verspent würde. Bei einer

Genehmigung dieses Vorhabens könnten weitere Eigentümer von Grundstücken in diesem Bereich

eine gleiche Behandlung verlangen und den Ausblick weiter verbauen.

 

Oberbürgermeister Cerny hat der Initiatorin der Bürgerinitiative mitgeteilt, dass die Venrualtung das

Vorhaben nicht ablehnen könne, aber nach seiner Genehmigung eine Bebauungsplanänderung

vorschlagen wolle, durch die weitere Eingriffe verhindert werden solten. Ich erlaube mir, vor diesem

Vorgehen zu warnen.

 

1. Die Stadt Amberg steht unter keinem Zwang, das Vorhaben zu genehmigen. Es ist baurechtlich

unzulässig weil es eine Reihe von Befreiungen vom Bebauungsplan erfordert, die hier aufgrund §

31 des Baugesetzbuches (BauGB) nicht rechtmässig eteilt werden können.

 

2. Die Stadt muss auch keine Entschädigungsansprüche des Eigentümers befürchten. Sie können

durch Ablehnung eines dem Bebauungsplah widersprechenden Vorhabens nicht entstehen.

 

3. Wenn die Stadt dieses Bauvorhaben genehmigt, dann erklärt sie damit, dass vergleichbare

Vorhaben der anderen Eigentümer gegenwäftig zulässig sind. Wenn sie dann den Bebauungsplan

ändeft um vergleichbare Vorhaben abzuwehren, dann seEt sie sich selbsterzeugten

Entschädigungsansprüchen dieser Eigentümer aus'und beschädigt die Glaubwürdigkeit ihrer eigenen

Planung. Dieses Vorgehen ist nicht zweckdienlich.

 

4. Ich widerspreche auch dem Argument dass die Vorgänger der heutigen Verantwottlichen in der

Verwaltung seinerzeit einen Fehler gemacht hätten, der nun keine andere Wahl lasse.

Der

Bebauungsplan garantiet im vorliegenden Fall den Schutz der Aussicht obwohl sich die Verhältnisse

inzwischen sehr verändert haben.

 

1984 war nicht davon auszugehen, dass alteingesessene Amberger Bürger ihre Wohnhäuser auf

Kosten eines von Mitbürgern und Besuchern geschätzten AussichtspunKes aufstocken würden. Die

im Blick liegenden Haueser wurden mit dem vorhandenen, nicht ausbaubaren Walmdach als

Bestand übernommen. Es war nicht vorherzusehen, dass daraus 34 Jahre später ein Renditeobjekt

mit 3 bis 4 selbständig vermietbaren Wohnungen werden sollte. Wenn solche Veränderungen

eintreten, hat die Stadt die Möglichkeit und auch Verpflichtung planerisch entgegenzusteuern und

sollte sich nicht auf angebliche Fehler der Vorgänger zurückziehen.

 

5. Die Stadt Amberg sollte daher das Bauvorhaben ablehnen, eine Planänderung zum SchuE des

Aussichtspunktes einleiten und vorübergehend eine Veränderungssperre zur Abwehr vergeichbarer

Vorhaben erlassen. Der Schutz der Aussicht kann z.B. durch Festsetzung der maximalen Firsthöhe

über Normalnull gewährleistet werden.

 

Wenn Bedenken fortbestehen, dass alte Bebauungspläne lückenhaft sein könnten, dann sollte eine

generelle ÜberprüfunE erfolgen. Die verbindliche Bauleitplanung bedarf kontinuierlicher Pflege um

neue Entwicklungen und Gesetzgebung zu berückichtigen.

 

Amberg liegt mir immer noch am Herzen, und ich hoffe, dass der Berg mit seinen schönen

Aussichten auch in Zukunft geschützt bleibt.

Reinhold Roedig